In der Woche vom 9. August bis zum 12. August 2010 nahmen 26 Schülerinnen und Schüler am 2. Trainings- und Ferienlager der Karateschule Tokugawa mit Sensei Dirk Oehmigen teil. Wie schon im letzten Jahr wurde eine Woche lang im Schloss Dreilützow trainiert und viel Spaß gehabt. Das Wetter wollte zwar nicht immer mitspielen, jedoch hinderte dies Dirk, Alexander und Daniel, welche die Karateka betreuten, nicht daran sich verschiedene Aktionen auszudenken.
Nach dem am Montag die Eltern alle Teilnehmer *abgegeben* hatten, wurden die Betten und, als Novum in diesem Jahr, auch die Hängematten verteilt. Nach dem Mittagessen wurde allen klar, warum es Trainingslager hieß. Denn um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken, wurde bei einem Fußballspiel geschwitzt. Nach dem Abendessen war noch nicht an Entspannung zu denken, denn zunächst galt es eine Trainingseinheit zu absolvieren.
Da gemäß Wetterprognose der Dienstag der einzige regenfreie Tag der Trainingswoche werden sollte, gingen wir nach Witten um im dortigen Schwimmteich zu baden. Durch den 4,2 km langen Fußweg hin und auch wieder zurück, waren die Wanderer so erschöpft, das wir erst nach dem Abendessen Holz für das Lagerfeuer (und Stockbrot) sammeln konnten. Die tägliche Trainingseinheit genossen wir bereits am Vormittag.
Seit dem ersten Tag fragten alle Kinder, wann wir endlich das beliebte Geländespiel aus dem letzten Jahr wiederholen können. Dazu kam es dann endlich am Mittwochnachmittag (am Vormittag wurde trainiert). Bei dem Geländespiel, zu dem sich jeder mit Schminke tarnen durfte, galt es, die Fahne der gegnerischen Mannschaft zu erobern. Gespielt wurde in einem nahegelegenen Waldstück, was die Tarnung erforderlich machte. Am Abend musste die Schminke gründlich entfernt sein, denn bei der Disco- und Karaoke-Party im Schloss wollte niemand getarnt auftauchen. Während die eine Hälfte im Schloss sang und tanzte, veranstaltete die andere Hälfte der Kinderschar eine Kissenschlacht in der Remise.
Am Donnerstag schien es den ganzen Tag zu regnen. Davon ließ sich
natürlich niemand entmutigen. Und so wurden kurzerhand alle Pläne
umgeworfen und in der Turnhalle des Schlosses diverse Sportspiele
gespielt. Nachdem der Körper erschöpft war, wurde der Kopf und das
Fingerspitzengefühl gefordert. Zunächst wurde jeder aufgefordert einen
Papierflieger zu basteln, der eine möglichst lange Strecke zurücklegen
konnte. Nach dem der Gewinner ermittelt war, bildeten wir Gruppen. Jede
Gruppe hatte die Aufgabe eine Brücke mit 5 Blattpapier zu bauen, die
eine möglichst hohe Tragfähigkeit hat.
Der Donnerstagabend wird wohl den meisten im Gedächtnis bleiben. Zum
Abendessen musste sich jeder selbst seine Bratwurst am Lagerfeuer
braten. Dies war aber noch nicht das Highlight des Donnerstags. Denn in
der Nacht stand uns noch eine gruselige Nachtwanderung bevor, die dank
Matthias wirklich zum fürchten war. An dieser Stelle sei noch einmal
vielen Dank für deine Unterstützung gesagt.
Am Freitag gab es am Vormittag natürlich wieder eine Trainingseinheit, während der wir fast das Mittag vergessen hätten. Am Nachmittag wurden die kleinen Karatetiger wieder von Ihren Eltern abgeholt. Die meisten waren zum einen froh wieder nach Hause zu gehen, zum Anderen aber auch traurig, dass die Woche in Dreilützow schon wieder vorüber war.
Ein besonderer Dank geht an Alexander, der sich sehr engagiert um alle Teilnehmer des Trainingslagers kümmerte.
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